Zeitungsartikel

MSC ehrt Gründungsmitglieder

 

Goldene Ehrennadel für neun Männer der ersten Stunde – Stefan Baumann „Sportler des Jahres“

Der MSC Reichenbach hat seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken an Heinz Zimmermann berichtete Vorsitzender Robert Wagner besonders vom 40-jährigen Vereinsbestehen.

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Aalen-Dewangen. Wagner blickte auf 40 Jahre MSC-Geschichte zurück und behauptete, dass es eine schöne und erfolgreiche Zeit war.
Geehrt wurden für zehn Jahre MSC-Mitgliedschaft, Patrick Zimmermann, Leon Talmon-Groß, Cassandra Schmidt, Aileen Schmidt, Sonja Schmidt, Peter Schmidt, Wolfgang Waschiczek, Dieter Waschiczek. Sie erhielten die bronzene Ehrennadel des Vereins.
Die Gründungsmitglieder Franz Barth, Hans Hirsch, Hans Höfer, Gerhard Kraus, Roland Strähle, Lothar Strähle, Josef Wagner, Anton Wurmbrand und Robert Wagner erhielten für 40 Jahre Treue die Goldene Ehrennadel des Vereins. Die Goldene Ehrennadel mit Brillanten erhielten folgende Gründungsmitglieder: Roland Mayer, Erwin Oppold, Willi Oppold, Paul Wurmbrand und Ehrenpräsident Rader Klaus. Ehrensportleiter und Gründungsmitglied Walter Talmon-Groß wurde mit dem Ehrenbecher des MSC ausgezeichnet.
Sportleiter Stefan Baumann ließ die Saison 2009 Revue passieren. Er gab bekannt, dass in der vergangenen Saison 21 aktive Sportfahrer sich mit 109 Einsätzen beteiligten. Der Sportleiter ging besonders auf Dominik Brandt ein, der sich im Lizenz-Kartsport (Klasse KF 2) sich bei sieben Einsätzen beteiligte. Sportler des Jahres wurde Stefan Baumann für seinen Erfolg in der vereinseigene Kartmeisterschaft. Ernst Auchter berichtete von den monatlich stattfindenden Wanderungen und gab Informationen in Wort und Bild zum geplanten Ausflug Vierwaldstätter See, Dampfbahn Furka-Bergstrecke bekannt.
Schriftführer Gerald Kübel ließ vor allem die zahlreichen, geselligen Veranstaltungen, Veteranen Treffen mit Hilfe eines Beamers Revue passieren.
© Schwäbische Post 01.03.2010
 
Veteranentreff Amerikanischer Klassiker beim MSC Reichenbach
Viele Amischlitten

Ein Korso aus klassischen amerikanischen Automobilen sorgte am Sonntag bei einer Rundfahrt übers Land für einiges Aufsehen. Der MSC Reichenbach hatte die Liebhaber klassischer „Ami-Schlitten“ eingeladen.

 

Stilsicher präsentiert der 82-jährige Erich Hinnen aus Ellwangen sein "Rambler-Classic Cabrio", daneben die Organisatorin Sieglinde Reichelt.  (Foto: ts )

Aalen-Reichenbach   „Erich - noch ein Bierchen?“, lautet die Frage des MSC-Vorsitzenden Robert Wagner an einen Gast am Stammtisch im Clubheim des etwa 230 Mitglieder zählenden Vereins. Doch Erich Hinnen winkt ab: „Danke, nein, aus Sicherheitsgründen“. Schließlich muss der 82-jährige nicht nur sich selbst ungefährdet heim nach Ellwangen bringen, sondern auch seinen „Schatz auf vier Rädern“: ein rotes Rambler-Classic Cabrio, Baujahr 1965. Der Liebhaber klassischer amerikanischer Automobile und älteste Teilnehmer am Veteranentreff hat noch die Limousinen-Ausführung des „Ramblers“ in der eigenen Garage stehen und „noch ein paar Oldtimer-Motorräder“.
Etwa 20 Gäste konnte die Organisatorin des zum zweiten Mal stattgefundenen Treffens, Sieglinde Reichelt, begrüßen. Es waren schon einmal mehr Teilnehmer, doch die Gastgeberin zeigt Verständnis: „Heute morgen hat es noch geregnet.“ Immerhin konnten „Straßenkreuzer“ vom Format eines Pontiac mit 5,7 Kubikliter Hubraum bewundert werden, weiterhin waren Chevrolet, Mercury und Buick am Start zur Rundfahrt vertreten. Zur Sprache kam auch der Umstand, dass es kritische Stimmen gibt, die den oftmals hohen Spritverbrauch derartiger Fahrzeuge angesichts des dramatischen Klimawandels bemängeln. Der Vorsitzende des Reichenbacher Motorsportclubs, bemühte sich um Klarstellung. „Auch wir sind alle für Umweltschutz“, unterstrich er und verwies schließlich auf die immerhin Zehn-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des MSC-Clubheims.

© Schwäbische Post 11.09.2007

 

 

Oldtimer-Rundfahrt mit 30 Teilnehmern

Unter dem Motto „Alles was Räder hat – bis Baujahr 1987“, starteten am Muttertag rund 30 Teilnehmer aus nah und fern in Aalen-Reichenbach zur fünften Rundfahrt dieser Art. Über Essingen. Lauterburg, Lautern, Heubach, Buch, Zimmern, Iggingen, Schönhardt, Heuchlingen, Laubach, Schafhof, Bernhardsdorf führte die 40 Kilometer lange Fahrt, die im MSC-Clubheim endete. Sieglinde Reichelt, Initiatorin des Oldtimertreffens, überreichte dort diverse Preise. Geehrt wurden: Walter Däuble, mit 75 Jahren ältester Teilnehmer; Stefan Albrecht, mit 18 Jahren jüngster Teilnehmer; Oliver Schrimpf für das älteste Fahrzeug; Martin Mietzner für das größte Fahrzeug, Peter König für sein 5700 Kubikzentimeter Chevrolet, Franz Abele für das kleinste Motorrad. (Text/Foto: beb)

© Schwäbische Post 15.5.2007

 

Veteranenausfahrt bei Kaiserwetter

Einige der rund 50 Teilnehmer der Eduard Molitor Gedächtnisfahrt.

AALEN-REICHENBACH   Seine 28. Veteranenausfahrt veranstaltete der MSC-Reichenbach mit rund 50 Teilnehmern an der Eduard Molitor Gedächtnisfahrt. Fahrtleiterin war Sieglinde Reichelt. Der begehrte Ehrenpokal von Eduard Molitor (ehemaliger Aalener Motorradbauer) ging an die Familie Kling aus Hermaringen. Mit dem ältesten Motorrad kam H. Eitdorf auf einer Victoria Bj. 1926. Die weiteste Anreise leistete Günther Baier aus Gunzenhausen auf einem Opel von 1934 1,3 l. Das Auto mit den meisten PS und ccm besaß Gerd Faul aus Giengen, eine Borgward Isabella TS-Coupe 1500 ccm, 75 PS.
Bei den Sonderaufgaben gewannen Karl Kling, Burgberg; Hugo Maile, Abtsgmünd; Oliver Schrimpf, Aalen; Wilhelm Schneider, Holzhausen; Anton Grimm, Horn.

© Schwäbische Post 29.6.2006

 

Viele Veranstaltungen  

Bei der Mitgliederversammlung des MSC Reichenbach wurden verdiente Mitglieder geehrt und Rainer Mann zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Im Bild von links Vorsitzender Robert Wagner, Erwin Oppold, Franz Blessing, Manfred Hieber. 

AALEN-REICHENBACH   Nach dem Totengedenken für Gebhard Jörg teilte der MSC-Vorsitzende Robert Wagner mit, dass die Zeit der Großveranstaltungen zwar vorbei sei, diese aber durch kleinere Veranstaltungen ersetzt wurden. Hierfür bedankte sich Wagner besonders bei Sieglinde Reichelt, welche für dieses Jahr als Neuerung ein Oldtimertreffen amerikanischer Klassiker einplant. Die Goldene Ehrennadel des Vereins überreichte Robert Wagner den scheidenden Ausschussmitgliedern Erwin Oppold und Rudi Brenner, die seit 1984 dort tätig waren.
Geehrt wurden für zehn Jahre Treue Michael Braun, Thomas Heckmann, Harry Kleinmann, Gerold Probst und Frank Postulka, für 25 Jahre Franz Blessing, Manfred Hieber und Bernd Speiser.
Sportleiter Stefan Baumann ließ die Saison 2005 Revue passieren. Besonders erwähnte er die Erfolge von Lars Reichelt, der bei zehn Einsätzen im ADAC-Junior Cup den Württembergischen Meister im Straßenrennsport erreichte. Hierfür ernannte ihn der MSC zum Sportler des Jahres.
Kartreferent Dieter Waschiczek berichtete von der vereinseigenen Kartmeisterschaft. Dominik Brandt hob er besonders hervor, der trotz einigem Pech den zweiten Platz in der Württembergischen Meisterschaft im Kartsport erreichte. Schriftführer Gerald Kübel ließ vor allem die zahlreichen, geselligen Veranstaltungen in Bild Revue passieren. Manfred Hieber trug den Kassenbericht vor. Das Ergebnis der Wahlen: stellvertretender Vorsitzender: Rainer Mann; Schriftführer Gerald Kübel; Ernst Auchter (Ausflug/Touristik); Anton Wurmbrand mit den Stellvertretern Holger Wurmbrand, Waltraud Rader und Albert Knödler (Bewirtung); Kassenprüfer Horst Schurr und Paul Wurmbrand.
Unter der Homepage www.msc-aalen-reichenbach.de gibt es zum Verein weitere Infos.

© Schwäbische Post 01.02.2006

 

Auch "Oldies" fahren gerne

Ein Hauch Nostalgie, vermengt mit ein bisschen Benzingeruch, schwebte über dem Reichenbacher Dorfplatz, als 17 "Veteranenmotorräder" bei Kaiserwetter mit Geknatter und Getöse zur 14. Keilriemenausfahrt des MSC Reichbach starteten.

Die Keilriemenfahrer vor dem Start.

AALEN-REICHENBACH   Der Remsecker Ewald Gall ging dabei mit der ältesten Maschine auf die 60 Kilometer lange Strecke. Auf die Frage, ob seine "De Dion Bouton" aus dem Jahr 1897 diese Distanz noch unbeschadet überstehe, meinte er: "Wenn's länger bergauf geht, kann es sein, dass die Olle mal heiß wird."
Zeitältestestes Fahrzeug war eine Peugeot aus dem Jahr 1905. Der Oldie stammte von Heiner Rohrwick aus Osthofen. Als ältestes Zweizylinderfahrzeug ging eine Chater-Lea mit 984 Kubik aus dem Jahr 1911 an den Start. Sie ist im Besitz von Klaus Barth aus Mettenheim. Genauso alt war auch die von Bernd Tafel aus Hamburg stammende NSU mit 400 Kubik. Gerade mal 142 ccm hat die DKW aus dem Jahr 1921 von Siegfried Brauer.
Überhaupt war eine große Palette von seltenen Keilriemenfahrzeugen an der Ausfahrt zu verzeichnen, die auch dem Privatmuseum der Familie Wunderle in Hammerstadt einen Besuch abstattete. Als Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt wurde am Abend Bernd Tafel aus Hamburg geehrt, als ältester Fahrer Erich Hinnen mit 80 Jahren aus Ellwangen.
Wieder einmal hatte die Ausfahrt Sieglinde Reichelt organisiert, die in dieser Rolle selbst schon zu den verdienten MSC-Veteranen gehört. "Wir wollen mit der Keilriemenausfahrt zum Erhalt der alten Fahrzeuge beitragen und zeigen, dass man mit ihnen auch auf der Straße fahren kann", schildert Sieglinde Reichelt. Natürlich geht es ihr auch um den Spaß bei der Ausfahrt und den Erfahrungsaustausch mit anderen Oldie-Fans. Sie selbst ging mit ihrer Bleha aus dem Jahre 1924 an den Start.

© Schwäbische Post 18.10.2005

 
Pech und Klasse

Der Dewanger Lars Reichelt (MSC Reichenbach) hatte beim Großen Preis von Deutschland Pech - und dennoch war's ein klasse Auftritt. Eine große Ehre für den ADAC-Junior-Cup-Fahrer, dass er bei einem Weltmeisterschaftslauf gleich bei zwei Läufen starten durfte.

Stand am Ende auf Rang vier: Der Dewanger Lars Reichelt...

Die Maschine für diesen Kurs optimal abzustimmen, war bei nur zwei Trainingsläufen schwierig für den Piloten Lars Reichelt. "Ich war noch nie da", sagte der Dewanger vom MSC Reichenbach, "aber mit der Strecke hatte ich keine Probleme und konnte nach zwei Runden voll angreifen".
Flaggen übersehen

Im ersten Zeittraining fuhr er auf Platz fünf, nach dem zweiten machte er viel Zeit kaputt, da er Sahra Heide die Ideallinie zeigte und sie mitzog, damit sie eine bessere Zeit zusammen brachte. Reichelt drehte sich anschließend bei der Ziellinie und übersah, dass er abgewunken wurde, fuhr noch eine Runde und konnte bei Rot die Boxengasse nicht mehr erreichen. Er wurde um fünf Plätze zurückgestuft, das ergibt bei Platz sieben im zweiten Training plus fünf nur Startplatz 13, sein schlechtestes Ergebnis bislang.
Toller Start, dann Abflug

Reichelt erwischte bei leichtem Regen einen super Start und lag gleich auf Platz zwei in der ersten Kurve. Auf der Ziellinie lag Dennis Brink nur hauchdünn vorne, dann schon ein großer Vorsprung auf die Verfolgergruppe. Die zweite Runde war genau so, doch in der dritten klappte das Vorderrad weg, er konnte nichts mehr machen - Abflug. Er schnappte seine Maschine, doch der Streckenposten ließ ihn nicht mehr rein. Außer dem gebrochenen Schalthebel hing die Verkleidung ziemlich demoliert und ohne Scheibe da.
Der zweite Lauf fand tags darauf statt. Natürlich musste er von Platz 13 in das Rennen gehen. Er hatte wieder einen super Start und lag gleich an dritter Stelle, doch war er alleine und musste Runde für Runde hinterher jagen. "Die Maschine von Dennis Brin geht auf der Geraden besser, so dass er mich einholte", beschreibt Reichelt das, was folgte: Er wurde überholt. und musste sich am Ende mit Platz vier begnügen, mehr war nicht drin. Er freute sich auf das Wiedersehen mit Marco Simoncelli, mit dem er im Europa-Cup im Pocket Bike fuhr.

© Schwäbische Post 9.8.2005

 
Italienische Klassiker

Südländisches Flair in Reichenbach: Trotz regnerischen Wetters waren rund 30 Liebhaber italienischer Oldtimer-Autos und Motorräder angereist und sorgten mit ihren historischen Gefährten für ein imposantes Dorfbild. Die schönsten der schönen Autos und Motorräder gaben sich ein Stelldichein.

Start frei für das erste Oldtimer-Treffen italienischer...

AALEN-REICHENBACH "Besitzer italienischer Oldtimerfahrzeuge fahren in der Regel nicht bei Regen", sagte Sieglinde Reichelt, Initiatorin des Oldtimertreffens. Sie war trotzdem froh, dass die erste Auflage dieser Veranstaltung gleich zu einem Erfolg wurde. Eine besondere Rarität der Schau war die Caprioni Capriolo von Hartmut Klingler (Münsingen), ein Zweizylinder-Motorrad mit Boxer-Motor aus dem Jahr 1945. Aber auch die anderen Autos und Motorräder, die von ihren Besitzern liebevoll gepflegt werden, waren eine Augenweide.
Petra Wunderle aus Dewangen war mit ihrer Moto Guzzi Lodola und Sabine Kaiser mit ihrer 350er Moto Morini angereist. Das älteste Auto war ein Fiat Topolino aus dem Jahre 1954 von Klaus Wunderle (Dewangen). Ein weiteres Schmuckstück war ein rechtsgelenkter Alfa-Romeo Spider. Joachim Bleyer, der zweite Besitzer des Fahrzeugs, hat ihn übers Internet aus Malaysia erworben. Lediglich 103 solche Autos wurden weltweit hergestellt.
Die stärkste Mannschaft kam vom Betonwerk Stark aus Kupfer bei Untermünkheim. Sie waren mit einer Moto Guzzi Airono und Falcone Sport angetreten. Ziel der 30-Kilometer-Fahrt war das Anwesen von Klaus Wunderle. Natürlich kam auch der Oldtimer-Plausch nicht zu kurz, abends gab es eine Siegerehrung und zur Erinnerung für jeden Teilnehmer ein italienisches Sammler-Klassik-Modell.

© Schwäbische Post 13.7.2005